Jersey
wird heute allgemein als recht unscharfer Begriff für Maschenware (Strickware, Wirkware) verwendet, besonders für feine, weiche Kulierware (einfädige Maschenware) mit guter Querfestigkeit. Diese Art von Stoffen ist gut für Oberbekleidung (z.B. Damenkleider, Herrenanzüge) geeignet.
(Im Gegensatz zu Geweben zeichnet sich Maschenware generell durch größere Dehnbarkeit bzw. Elastizität sowie 'Luftigkeit', also größerer Porösität der Stoffe aus.)
Ursprünglich wurde mit 'Jersey' Strickware aus Wolle oder Wollmischungen bezeichnet, die durch leichtes Walken einen tuchähnlichen Charakter bekamen.
Im engeren Sinne bezeichnet man mit 'Jersey' auch eine bestimmte Crepe-Variante, die auf den ersten Blick wie Maschenware aussieht.
Siehe auch
'2blue' (Kragenkleid aus Jersey)
'flying skin' (Schleppenkleid aus Jersey)
Bücher über Textilien & Textilienkunde